Klostergeschichte

Erfahren Sie mehr über die wichtigsten Stationen in der Geschichte des 1482 gegründeten Paulinerklosters!

1482

Auf den Felsen, die sich über Wandorf erheben, befindet sich eine Kultstätte zu Ehren des hl. Wolfgang. Diese wird von Pauliner Eremiten betreut und die Stadt Sopron gründet im gleichen Jahr ein Kloster für sie.

1532

Wegen der Türken, die gen Wien ziehen, flüchten die Ordensbrüder einige Male, im Jahre 1532 wird dann der größte Teil des Gebäudes zerstört.

nach 1610

Man beginnt mit dem Wiederaufbau des Klosters, es beginnt einer der wichtigsten Zeitabschnitte in der Geschichte des Klosters. Dabei spielt das Gnadenbild der sogenannten Schwarzen Madonna eine wichtige Rolle.

1644

Ein Ordenskapitel wird im Kloster abgehalten, das neuzeitliche Gebäude wird fertig gestellt (1642-43).

1668

Das Kloster wird um ein neues Refektorium und ein Noviziat (Hochschule für Ordensbrüder) erweitert.

1719

Die Fresken im Refektorium, die die Geschichte der Pauliner zeigen, werden fertig gestellt.

1891

Nach Jahrhunderten weltlichen Lebens zieht wieder eine Ordensgemeinschaft in die Gemäuer: die Unbeschuhten Karmelitinnen, die nach sehr strengen Regeln leben. Das ist ihr erstes Kloster in Ungarn. Die Nonnen holen das Gnadenbild in die Klosterkirche zurück.

1950

Das Karmelitinnenkloster wird von den Kommunisten geschlossen und als Sozialheim des Komitats benützt.

nach 1990

Die Karmeliten erhalten das Gebäude zurück, merken aber bald, dass in den alten Gemäuern kein modernes Ordensleben geführt werden kann.

2004

Gábor Kovács, der Gründer von KOGART, erwirbt das Kloster von den Karmeliten.

2009–2010

Die Nistema Kft., ein Unternehmen von Gábor Kovács, renoviert mit teilweiser Unterstützung des EWR-Finanzierungsmechanismus (Norwegen-Fonds) das Gebäude.

November 2010

Das Kloster, aus dem ein Non-Profit-Fortbildungs-, Meditationszentrum und Zentrum der inneren Einkehr geworden ist, öffnet seine Türen.